Der Bundesabgeordnete Mario Frias (PL-SP) und die Unternehmerin Karina Ferreira da Gama, ausführende Produzentin des Films „Dark Horse", einer Filmbiografie des ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro, sind die Hauptziele der Operation der Bundespolizei, die die Finanzierung der Produktion untersucht. Die Operation zielt auf die angebliche Veruntreuung von Parlamentarischen Nachtragshaushalten zugunsten des Films ab, wobei Mittel an eine mit Karina verbundene Organisation geleitet wurden.
Die Beamten vollstrecken 49 Durchsuchungsbeschlüsse, die vom Minister Flávio Dino am Obersten Gerichtshof (STF) erlassen wurden. Die Bundespolizei gibt an, dass die Ermittlungen auf das Bestehen einer kriminellen Organisation hinweisen, die aus öffentlichen und privaten Akteuren gebildet wurde und verdächtigt wird, die erhaltenen Mittel unregelmäßig an Subunternehmen weitergeleitet zu haben, ohne tatsächlichen Nachweis der erbrachten Leistungen.
Das angebliche Schema soll bis Juli dieses Jahres aktiv gewesen sein. Die Bundespolizei untersucht die angeblichen Straftaten der Veruntreuung, Urkundenfälschung, Geldwäsche, kriminellen Organisation und Vergabestraftaten.




