Die weltweite Kohlenachfrage wird 2026 voraussichtlich um 1,2 % steigen und könnte einen Rekordwert von 8,94 Milliarden Tonnen erreichen. Dieses Wachstum ist auf den Konflikt im Nahen Osten zurückzuführen, der die Energietransportrouten beeinträchtigt hat.
Die Internationale Energieagentur (IEA) gibt an, dass die Aussichten für die Kohlenachfrage von der Erholung des Verkehrs durch die Straße von Hormus abhängen, eine der wichtigsten Seewege für den Energietransport weltweit.
Der Konflikt im Nahen Osten hat zunehmend Unsicherheiten auf den globalen Energiemärkten geschaffen und zu einer erhöhten Nachfrage nach Kohle als Energiealternative geführt.
Es wird jedoch erwartet, dass sich die Nachfrageentwicklung 2027 erneut verändert, was darauf hindeutet, dass das prognostizierte Wachstum langfristig möglicherweise nicht anhalten wird, abhängig von den geopolitischen Entwicklungen in der Region.



