Der Gesetzentwurf der Partei Chega zielt darauf ab, für portugiesische Kinder und Kinder aus EU-Mitgliedstaaten bei den Einschulungsverfahren Priorität einzuräumen. Der Vorschlag beabsichtigt, bei der Aufnahme von Schülern mit portugiesischer Staatsangehörigkeit oder aus EU-Ländern gegenüber Kindern anderer Nationalitäten eine Präferenz zu schaffen. Der Präsident der Assembleia da República, José Pedro Aguiar-Branco, äußerte Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit dieser gesetzgeberischen Initiative. Diese Bedenken beziehen sich darauf, dass der Vorschlag möglicherweise die in der portugiesischen Verfassung verankerten Grundsätze der Gleichheit und Nichtdiskriminierung verletzen könnte. Die Debatte um dieses Projekt entsteht vor dem Hintergrund einer breiteren Diskussion über Migrationspolitik und den Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen in Portugal.
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Aguiar-Branco mit verfassungsrechtlichen Bedenken zum Chega-Gesetzentwurf über Schulimmatrikulationen
Now10. September 2026 um 11:53
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