Der Lissaboner Stadtrat wurde zu einer Zahlung von 463.700 Euro verurteilt, weil er personenbezogene Daten von Anti-Putin-Aktivisten an die russischen Behörden weitergegeben hatte. Das Urteil wurde im Rahmen des als Russiagate bekannten Falls gesprochen.
Der Fall stammt aus dem Jahr 2021, einer Zeit, in der Fernando Medina von der Sozialistischen Partei die Lissaboner Kommunalverwaltung als Bürgermeister leitete.
Die Weitergabe der Daten soll die Sicherheit der Aktivisten gefährdet haben, die sich gegen das Regime von Wladimir Putin stellten, indem sie deren Identitäten und Aufenthaltsorte den russischen Behörden offenlegte.
Die millionenschwere Entschädigung soll die Schäden aus der unbefugten Veröffentlichung sensibler Informationen ausgleichen, die eigentlich hätten geschützt werden sollen.



