Der Verwaltungsrat des FGTS soll am Donnerstag (den 10.) einen Antrag des Ministeriums für Städte genehmigen, die Zuschussmittel für das Wohnungsbauprogramm Minha Casa Minha Vida um 500 Millionen R$ aufzustocken. Mit dieser Aufstockung wird der in diesem Jahr für das Programm bestimmte Gesamtbetrag 13 Milliarden R$ erreichen und damit den höchsten jemals für das Programm bestimmten Betrag ohne Rückfluss an den FGTS darstellen.
Das Geld wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss überwiesen, das heißt, es erfolgt keine Erstattung durch die Begünstigten. Die Genehmigung erfolgt kurz vor den Wahlen, was der Maßnahme einen politischen Charakter verleiht. Die Mittel werden verwendet, um Rabatte bei Wohnungsverträgen für Familien zu gewähren, die in die Einkommensgruppen 1 und 2 des Programms fallen, die Einkommen von bis zu 5.000 R$ umfassen.
Jede Familie kann einen Zuschuss von bis zu 55.000 R$ aus dem Wohnungsbauprogramm erhalten. Die Ratsmitglieder sollen außerdem eine Entnahme von 4,5 Milliarden R$ aus dem Infrastrukturfonds (FI-FGTS) genehmigen, die sich auf die Rendite alter Projekte bezieht, um die Verfügbarkeit des FGTS zu erhöhen und versuchte, aufgehobene Baumaßnahmen wieder anzustoßen.




