Das Justizsystem hat sich von einem strafenden Ansatz zu einem rehabilitativen Ansatz entwickelt, der auf die soziale Wiedereingliederung von Personen nach Verbüßung ihrer Strafe abzielt. Verschiedene Faktoren haben jedoch den Erfolg dieses Prozesses beeinträchtigt, einschließlich der eigenen Konsequenzen der Inhaftierungszeit, wie die Entfremdung von der Familie, der Verlust des Arbeitsplatzes und der Kontakt mit kriminellen Umgebungen.
Die Studien zeigen, dass der Erfolg der sozialen Wiedereingliederung von miteinander verbundenen sozialen, wirtschaftlichen und relationalen Faktoren abhängt, zu denen Wohnraum und Beschäftigung gehören. Stabile Wohnverhältnisse sind mit einer Verringerung der Rückfälligkeit und einem höheren Wohlbefinden verbunden, während Wohnungsinstabilität die Anfälligkeit für Substanzkonsum und soziale Ausgrenzung erhöht. Beschäftigung bietet finanzielle Sicherheit, trägt zur Identitätsentwicklung, zum Selbstwertgefühl und zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben bei.
Die Stigmatisierung wurde als erhebliches Hindernis für die soziale Wiedereingliederung identifiziert, das die Möglichkeiten des Zugangs zu Wohnraum, Beschäftigung und gesellschaftlicher Teilhabe beeinträchtigt. Diese negativen Erfahrungen können das Selbstwertgefühl untergraben und die Möglichkeiten für positive Veränderungen einschränken, wobei sie Hindernisse für den Ausstieg aus der Kriminalität schaffen.
Die Experten sind der Ansicht, dass eine erfolgreiche Wiedereingliederung über die Prävention der Rückfälligkeit hinausgeht und die Entwicklung eines Zugehörigkeitsgefühls und der Staatsbürgerschaft in der Gemeinschaft beinhaltet. Die Unterstützung sollte nicht erst am Tag der Entlassung beginnen, sondern bereits während der Haftzeit und sich nach der Entlass




