Das Programm Alentejo 2030 hat bereits 53,5% seiner Dotierung für genehmigte Operationen verpflichtet, was einem Portfolio von mehr als 568 Millionen Euro entspricht, aber die finanzielle Ausführung liegt bei 12,7%. Die Genehmigungsquote liegt im Einklang mit dem Durchschnitt der Regionalprogramme des Portugal 2030 und wird nur von Lissabon und dem Norden übertroffen. Die CCDR Alentejo begründet den Unterschied zwischen Genehmigung und Ausführung mit der Art der genehmigten Projekte, die Verfahren wie Vergabe, Genehmigungen, Bauarbeiten und technologische Umsetzung beinhalten, was den Zeitraum zwischen Genehmigung und Vorlage der Ausgaben verlängert.
Der Fonds für einen gerechten Übergang verzeichnet die höchste Genehmigungsquote mit 88,7%, was 34,6 Prozentpunkte über dem Durchschnitt der Regionalprogramme liegt. Dieser Fonds dient der Unterstützung von Territorien, die mit den wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert sind. Beim Europäischen Sozialfonds Plus weist das Alentejo eine Genehmigungsquote von 64,7% auf, über dem globalen Durchschnitt von 62,5% des Portugal 2030, und umfasst Bereiche wie Qualifizierung, Beschäftigung, soziale Inklusion und Kompetenzen.
Die Verteilung der Fördermittel zeigt ein überwiegendes Gewicht der privaten Begünstigten, wobei 61,49% der genehmigten Mittel an private Stellen gehen und die verbleibenden 38,51% an öffentliche Stellen.
In Bezug auf das N+3-Ziel für 2026 hat das Alentejo der Europäischen Kommission bereits etwa 156 Millionen Euro vorgelegt, was 51% des prognostizierten Ziels entspricht. Die CCDR schätzt zusätzlich etwa 34,5 Millionen Euro an ausgeführten, aber noch nicht erklärten Ausgaben, sowie eine Zertifizierung von über 47 Millionen Euro bis zum Jahresende, und erwartet insgesamt etwa 237,5 Millionen Euro zu erreichen, also 78% des N+3-Ziels, was nur knapp unter dem Regionalprogramm Lissabon liegt.




