Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat beanspruchte die Verantwortung für einen Angriff, bei dem ein Touristenlager zerstört wurde, das dem Fußball-Nationaltrainer Carlos Queiroz im Norden Mosambiks gehört. Der Angriff ereignete sich in der Provinz Cabo Delgado, einem Gebiet, das in den letzten Jahren Schauplatz intensiver extremistischer Aktivitäten war.
Bei dem Vorfall kam mindestens eine Person ums Leben und etwa zweitausend Menschen wurden zur Flucht gezwungen. Die mosambikanischen Behörden haben die vom extremistischen Netzwerk angegebenen Zahlen noch nicht offiziell bestätigt, aber die humanitäre Lage in der Region bleibt dramatisch.
Die Immobilie von Carlos Queiroz, bekannt als Jagdcamp, wurde bei dem Militäreinsatz der Dschihadisten vollständig zerstört. Dieser Angriff ist ein weiteres Kapitel der Gewalt, die die Region seit 2017 heimsucht, als dem Islamischen Staat angeschlossene Gruppen ihre Operationen in Cabo Delgado verstärkten.
Die Provinz Cabo Delgado ist seitdem von einem bewaffneten Konflikt betroffen, der bereits Tausende von Todesopfern und Hunderttausende von Binnenvertriebenen gefordert hat. Die Situation in der Region hat internationale Aufmerksamkeit erregt, aufgrund der Präsenz strategischer natürlicher Ressourcen, einschließlich Erdgas, und der zunehmenden humanitären Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung.




