Die angolische Regierung baut die Kraftstoffsubventionen schrittweise ab und folgt damit den Empfehlungen des Internationalen Währungsfonds. Diese Maßnahme zielt darauf ab, eine Kostenposition zu eliminieren, die nach Angaben der Finanzministerin des Landes die durch den Ölpreis erzielten Gewinne zunichte gemacht hat.
Die Ressortleiterin für Finanzen erklärte, dass das endgültige Ziel darin besteht, diese Kosten vollständig abzuschaffen. Die Kraftstoffsubventionen werden schrittweise abgebaut, in einer Strategie, die auf die Leitlinien des IWF abgestimmt ist.
Mit der Beseitigung dieser Subventionen wird der Einfluss des Anstiegs des Rohölpreises, in den Worten der Ministerin, „ziemlich neutral" für Angola. Das bedeutet, dass das Land nicht mehr so stark den Schwankungen des Ölpreises auf den internationalen Märkten ausgesetzt ist.
Die Entscheidung fügt sich in einen breiteren Kontext der wirtschaftlichen Anpassung ein, wobei die angolische Exekutive den Empfehlungen der internationalen Organisation zur Stabilisierung der öffentlichen Finanzen des Landes folgt.




