Die portugiesische Regierung hat die mit dem farbigen und markierten Gasöl verbundene Beihilfe bis zum 31. Dezember 2026 verlängert, eine Maßnahme zur Kompensation des Anstiegs der Kraftstoffpreise aufgrund der Krise im Nahen Osten. Der Rabatt beträgt 10 Cent pro Liter und kommt der landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Tätigkeit zugute. Die Regelung wurde durch das Dekret-Gesetz Nr. 80-A/2026 vom 31. März geschaffen und erfasst die Inhaber von Karten, die von der Generaldirektion für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung ausgestellt und in der Datenbank des IFAP eingetragen wurden. Die Verlängerung bis zum Jahresende dürfte für den Staat Ausgaben von mehr als 15 Millionen Euro verursachen.
Das Ministerium für Landwirtschaft und Meer hat auch eine neue Ausschreibung des Programms MAR2030 angekündigt, mit einem Gesamtbudget von 18 Millionen Euro zur Kompensation der außergewöhnlichen Steigerung der Produktionskosten in der Fischerei, Aquakultur sowie Verarbeitung und Vermarktung von Fischereierzeugnissen. Von diesem Betrag sind 13 Millionen Euro speziell für den Fischereisektor bestimmt, 4,5 Millionen sind für die Verarbeitung und Vermarktung reserviert und 500.000 Euro für die Aquakultur. Die Ausschreibung MAR2030-2026-25 wurde am 4. September veröffentlicht und die Anträge können vom 11. September bis zum 12. Oktober 2026 gestellt werden.
Die förderfähigen Ausgaben für die Fischereibeihilfe beziehen sich auf den Zeitraum zwischen dem 28. Februar und dem 31. Dezember 2026. Die Berechnung der Beihilfe variiert je nach Segment und Größe der Schiffe, unter Berücksichtigung des historischen Gewichts der Kraftstoffe am Umsatzvolumen und des Anstiegs der Kraftstoffpreise.
Die Regierung führt außerdem einen außerordentlichen Rabatt auf die Mineralölsteuer in Höhe von 23 Cent pro Liter




