Der JM berichtet, dass PS und PSD einen Konsens erzielt haben, um eine Marina für Mega-Yachten, ein Hotel und ein Immobilienprojekt an der Uferpromenade von Machico auf Madeira voranzutreiben. Es handelt sich um einen seltenen Konsens zwischen den beiden größten Parteien, die sich normalerweise gegenseitig kritisieren. Die Gemeinde Machico wird seit 2013 von der PS geführt, derzeit von Hugo Marques, während die Regionalregierung von der PSD dominiert wird, die die Region seit 1976 regiert.
Die Uferpromenade wird als knappes öffentliches Gut beschrieben, das, sobald es betoniert ist, nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Der Artikel stellt die Frage, für wen dieses Projekt wirklich gedacht ist, und argumentiert, dass eine Marina für Mega-Yachten nicht den Einheimischen dient, die ihre Boote zu Wasser lassen wollen, und dass Immobilienprojekte an der Uferpromenade selten für diejenigen entstehen, die hier leben, sondern für diejenigen, die Aussicht kaufen und weiterverkaufen.
Der Artikel hebt auch den Kontrast zum Diskurs der Gemeinde selbst hervor, die den Wohnungsbau zur Priorität ihres Mandats erklärt hat. Der Beitrag hinterfragt, wie die Strategie für die Uferpromenade am Ende doch eine Luxus-Marina und privaten Immobilienbau ergibt, anstatt bezahlbaren Wohnraum, öffentliche Räume oder eine Meereswirtschaft für diejenigen, die im Meer arbeiten.
Schließlich warnt der Artikel vor dem Problem, dass die beiden Parteien, die die Region dominieren, in die gleiche Richtung drängen, die Kontrolle deaktivieren und das, was eine Debatte sein sollte, in eine einfache Ankündigung verwandeln. Er kommt zu dem Schluss, dass Machico verdient, über seine Uferpromenade mit Zahlen und Alternativen auf dem Tisch zu entscheiden, bevor die Kräne kommen.




