Joaquim Evangelista, Präsident der Gewerkschaft der Berufsfußballer (SJPF), warnte davor, dass Mutterschaft im Sport nicht länger als „Akt des Mutes" für professionelle Athletinnen behandelt werden darf. Seine Aussagen erfolgen im Kontext der Verteidigung der Rechte von Fußballerinnen, die ihre sportliche Karriere mit der Mutterschaft vereinbaren möchten.
Der Präsident der SJPF bestand auf der Notwendigkeit, einen spezifischen Kollektivarbeitsvertrag für den portugiesischen Frauenfußball umzusetzen. Dieser Vertrag zielt darauf ab, angemessene Bedingungen und Schutz für die Spielerinnen zu gewährleisten, die sich während ihrer professionellen Karriere für die Mutterschaft entscheiden.
Die Position von Evangelista unterstreicht die Bedeutung davon, Mechanismen zu schaffen, die es Frauen ermöglichen, ihre berufliche Tätigkeit im Sport weiterhin auszuüben, ohne sich zwischen Karriere und Familie entscheiden zu müssen. Die Gewerkschaft vertritt die Ansicht, dass diese Frage strukturiert und formalisiert durch kollektive Verhandlungen behandelt werden sollte.




