Lucy Castle, eine 41-jährige Britin, erhielt die Diagnose Typ-2-Diabetes, nachdem sie wegen Schwindelgefühlen und Kribbeln, die nach der Geburt ihres jüngsten Sohnes auftraten, ärztliche Hilfe suchte. Zu dieser Zeit wog sie über 100 Kilo. Die Mutter von drei Kindern beschreibt, dass sie soziale Veranstaltungen vermied, sich in weiter Kleidung versteckte und nicht mit den Kindern Schritt halten konnte, was sie dazu veranlasste, ihre Essgewohnheiten zu ändern.
Lucy sagt, dass Käse das zentrale Nahrungsmittel ihrer Ernährung war, den sie täglich in verschiedenen Formen konsumierte, von Käse auf Brot bis geriebenem Käse, der praktisch zu allen Mahlzeiten hinzugefügt wurde. Sie beschreibt sich selbst als völlig süchtig nach diesem Produkt, wobei sie Brie als bevorzugte Sorte identifiziert, und gibt zu, dass sie etwa 1.400 Euro pro Jahr für dieses Lebensmittel ausgab. Neben Käse umfasste ihre Ernährung auch Pommes frites, Schokolade und andere schnelle und praktische Lösungen.
Nach der Diagnose strich Lucy Käse aus ihrer Ernährung und begann, Ersatzmahlzeiten und -produkte zu verwenden, wie Suppen, Shakes und zubereitete Snacks. Die regelmäßige Gewichtskontrolle war entscheidend, um die Motivation aufrechtzuerhalten, und nach vier Monaten konnte sie 30 Kilo abnehmen. Anschließend integrierte sie wieder selbst zubereitete Mahlzeiten, einschließlich Hähnchenpfanne.
Die körperliche Transformation brachte auch Veränderungen in Lucys Beziehung zu ihrem eigenen Körper mit sich, und sie begann, Kleidung zu kaufen, die sie sich gut fühlen lässt. Die Erfahrung war so prägend, dass sie sie dazu veranlasste, den Beruf zu wechseln und Wellnessberaterin zu werden, um anderen Menschen zu helfen, ihre Gewohnheiten zu ändern. In ihrem Zeugnis betont sie die Bedeutung, schrittweise vorzugehen, freundlich zu sich selbst zu sein und Selbstliebe zu praktizieren.




