Spanien hat ein Programm zur Erforschung der Klimadesinformation geschaffen, mit einem Finanzierungspaket von 3,5 Millionen Euro zur Unterstützung von Forschungsinitiativen in diesem Bereich. Das Programm zielt darauf ab, das Phänomen der Desinformation in Bezug auf den Klimawandel besser zu verstehen und die Verbreitung falscher Informationen zu diesem Thema zu bekämpfen.
Die Finanzierung wird auf Projekte und Initiativen verteilt, die zu einem besseren Verständnis des Problems beitragen und es den Forschern ermöglichen, die Strategien zu studieren, die zur Verbreitung von Desinformation über das Klima eingesetzt werden. Dieser Ansatz spiegelt das wachsende Interesse der europäischen Regierungen an den Auswirkungen wider, die Desinformation auf die Umweltpolitik und die öffentliche Meinung haben kann.
Die Schaffung dieses Programms erfolgt in einem Kontext, in dem die Klimadesinformation zu einer global relevanten Frage geworden ist, mit häufiger Kritik daran, dass Gruppen mit Interessen in der fossilen Brennstoffindustrie irreführende Informationen verbreitet haben, um den wissenschaftlichen Konsens über den Klimawandel in Frage zu stellen.



