Die Câmara Municipal de Lisboa (CML) wurde zur Zahlung einer Entschädigung von 464.000 Euro im Fall "Russiagate" verurteilt. Das Urteil wurde vom Gericht nach mehreren von der Gemeinde eingelegten Rechtsmitteln gesprochen.
Das Verfahren steht im Zusammenhang mit der Veröffentlichung personenbezogener Daten von Personen, die sich im Land gegen Russland aussprachen. Ein Teil der 2021 begangenen Verstöße ist im Laufe des Gerichtsverfahrens verjährt.
Die Verurteilung stellt einen bedeutenden Betrag für die Lissaboner Stadtverwaltung dar und markiert den Ausgang eines langwierigen Rechtsverfahrens, das verschiedene Berufungsinstanzen seitens der Gemeinde durchlief. Der Fall warf Fragen zum Schutz personenbezogener Daten und zur Verantwortung öffentlicher Einrichtungen bei der Wahrung dieser Informationen auf.




