Mehr als die Hälfte der Arbeitgeber in Portugal sind der Meinung, dass die Verhaltenskompetenzen von Hochschulabsolventen hinter den Anforderungen des Arbeitsmarktes zurückbleiben. Dies ist die Hauptschlussfolgerung einer Studie, die zeigt, dass 59% der Unternehmen erhebliche Mängel bei den sogenannten Soft Skills der neu ausgebildeten Fachkräfte identifizieren.
Technisches Wissen wird von Arbeitgebern weiterhin geschätzt, reicht aber allein nicht mehr aus, um eine Einstellung zu garantieren. Unternehmen suchen nun Fachkräfte, die solide technische Kompetenzen mit angemessenen zwischenmenschlichen Fähigkeiten für das berufliche Umfeld kombinieren.
Die Fähigkeit, mit Frustration umzugehen, wird als eine der Verhaltenskompetenzen hervorgehoben, die für den Einstellungsprozess relevant sind. Diese Fähigkeit, neben anderen sozialen Kompetenzen, wird von Arbeitgebern zunehmend gefordert, die Kandidaten nicht nur nach ihrem akademischen Wissen bewerten, sondern auch nach ihrer Fähigkeit, mit beruflichen Herausforderungen umzugehen.
Die Studie zeigt einen wachsenden Trend, dass Unternehmen Verhaltenskompetenzen bei ihren Einstellungsentscheidungen priorisieren, und warnt vor der Notwendigkeit, dass Hochschulabsolventen diese Fähigkeiten entwickeln, um sich an die Anforderungen des aktuellen Arbeitsmarktes anzupassen.



