Das Metrobus-System in Coimbra erweitert sich diese Woche Donnerstag auf Coimbra-B und Praça da República, in einer Operation, die tiefgreifende Änderungen im Verkehr in der Baixa von Coimbra erzwingt. Die Rua da Sofia wird ab jetzt in einer einzigen Richtung befahrbar sein und ist für öffentliche Verkehrsmittel und lokale Zugänge von Händlern und Anwohnern reserviert. Auch die Avenida D. Sesnando Davides wird einen eingeschränkten Zugang für Busse und lokalen Zugang haben, während die Rua da Saragoça nur noch in absteigender Richtung befahrbar sein wird.
Die Änderungen betreffen mehr als 20 Linien der Städtischen Verkehrsbetriebe von Coimbra (SMTUC), die schätzen, dass 14% ihrer täglichen Fahrgäste von den Änderungen im Netz betroffen sein werden. Die Neukonfiguration der Linien hat die Philosophie, Überschneidungen von Dienstleistungen mit dem Metrobus-Angebot zu vermeiden, wobei mehr Umstiege zwischen den beiden Verkehrsarten vorgesehen sind.
Die Verbindungsschnittstellen zwischen den Metrobus- und SMTUC-Diensten werden Arnado, Praça da República und Estádio/Solum sein. In Arnado müssen die Fahrgäste einen fünfminütigen Fußweg bis zur nächsten Haltestelle zurücklegen, während in Solum das Umsteigen zu Fuß drei Minuten dauert.
Angesichts des Ausmaßes der Änderungen, die von der Opposition kritisiert wurden, startete die Stadtverwaltung eine Informationskampagne, die auf der Website www.cm-coimbra.pt/comovou verfügbar ist, und empfiehlt auch Autofahrern, Apps wie Waze oder Google Maps zu nutzen, um die bestmögliche Route zu berechnen.




