Eine Drohne war entscheidend für die Rettung eines autistischen Kindes, das sich in einem See in der Region St. Paul in Minnesota (USA) vergangenen Montag (7.9.) verlaufen hatte. Die Ausrüstung der örtlichen Polizei lokalisierte das Kind sogar noch bevor der Notruf bei den Beamten einging, was ermöglichte, dass die Rettung rechtzeitig stattfand, um eine Tragödie zu verhindern.
Die Beamten erhielten präzise Koordinaten über den Standort und den Gesundheitszustand des Minderjährigen, was eine schnelle und sichere Rettung ermöglichte. Die Familie des Kindes teilte mit, dass es sich von zu Hause entfernt hatte, ohne dass jemand es bemerkt hatte.
Das Drohnenprogramm der Polizei von St. Paul wurde zu Beginn des Sommers auf der Nordhalbkugel (Mitte des Jahres) gestartet, und die Rettung demonstrierte die praktischen Ergebnisse der Technologie.
In der Zwischenzeit erlebt die Nachbarstadt Minneapolis ein gegensätzliches Szenario. Ein identisches Pilotprojekt wurde im Juli unter starkem Druck von Anwohnern abgelehnt, die Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes hatten.
