Das Bildungsministerium wird die Zusammenlegung der Primar- und Sekundarstufe I vorantreiben und dabei Schüler der 5. und 6. Klasse in die Grundschulen integrieren. Diese Neuorganisation ist Teil einer Maßnahme, die im Schuljahr 2027/28 in großem Maßstab getestet werden soll.
Mit dieser Änderung werden die Lehrer der Primarstufe, die derzeit eine höhere Unterrichtsbelastung haben, eine reduzierte Anzahl an Unterrichtsstunden erhalten. Die Lehrkräfte, die bis zur 4. Klasse unterrichten, werden ebenfalls von dieser Änderung in der Verteilung der Unterrichtsstunden betroffen sein.
Das Ministerium begründet diese Maßnahme mit der Notwendigkeit, Ressourcen zu optimieren und bessere Lernbedingungen für die Schüler zu schaffen. Die Integration der beiden Stufen zielt auch auf einen sanfteren Übergang zwischen der Primar- und Sekundarstufe I ab.
Als Neuheit wird ein monatliches Überwachungssystem eingeführt, das jeden Monat Auskunft darüber geben wird, wie viele Schüler ohne Unterricht sind. Diese Information soll eine strengere Überwachung des Schulbesuchs gewährleisten und eventuelle Mängel in der Unterrichtsorganisation identifizieren.




