Eine Koalition aus 19 Organisationen der Zivilgesellschaft, Akademikern und Unternehmen hat die Europäische Union aufgefordert, die Cookie-Hinweise auf Websites abzuschaffen. Es geht um die Pop-ups, die Nutzer zwingen, bei jedem Besuch einer Internetseite ihre Zustimmung zu geben. Cookies sind Tracker, die die Aktivitäten der Nutzer überwachen und es Unternehmen ermöglichen, personalisierte Werbung anzubieten.
Die Gruppe sandte einen Brief an die Europäische Kommission, in dem sie die Mitgliedstaaten und die Europaabgeordneten bat, dem ein Ende zu setzen, was sie als „ärgerliche und irreführende Cookie-Werbung" betrachten. Die Koalition vertritt die Ansicht, dass diese Hinweise die Nutzer nicht wirklich schützen und lediglich eine Form der Manipulation darstellen.
Die Europäische Kommission hatte im vergangenen Jahr eine Reform der Datenschutzbestimmungen vorgeschlagen, die ursprünglich Pläne zur Abschaffung dieser als ärgerlich empfundenen Warnungen enthielt. Laut der Koalition widersetzen sich jedoch die Mitgliedstaaten dieser Änderung.




