König Felipe VI. wird diese Woche am Obersten Gerichtshof die Eröffnung der Gerichte leiten, ein formeller Akt von rein institutionellem Charakter, der den Beginn des Rechtsjahres in Spanien markiert. Dies ist eine Tradition, die sich jährlich wiederholt.
Die spanischen Richter haben jedoch bereits seit Anfang September ihre Arbeit wieder aufgenommen, mit Gerichtsentscheidungen von großer politischer Tragweite. Die Bearbeitung verschiedener Verfahren wurde mit der Anhörung verschiedener Aussagen in den jeweiligen Prozessen wieder aufgenommen.
Unter den wichtigsten Verfahren befinden sich Prozesse im Zusammenhang mit Korruptionsfällen, die wichtige politische Persönlichkeiten betreffen. Diese Verfahren haben eine intensive Konfrontation zwischen den Richtern und der spanischen Regierung erzeugt und ein Klima politischer Spannungen um die Judikative geschaffen.
Das Rechtsjahr verläuft somit geprägt von diesen Gerichtsverfahren von großer politischer Bedeutung, die weiterhin das Augenmerk auf die spanische Justiz und ihre delikatesten Entscheidungen lenken.




