Sarah Santaolalla wurde in diesen Tagen zu einer polarisierenden Figur für die Linke und wird gleichzeitig als Muse und als Schurkendargestellt. Der Satz, der dieses Symbolisieren zusammenfasst, lautet: „Ich hatte Angst, bevor ich eine Ideologie hatte. Dann mündete die Angst in diese Ideologie." Diese Erklärung wurde im Rahmen eines persönlichen Interviews gemacht, in dem sie sich auf eine sehr von Machismo in der Schule geprägte Kindheit bezog.
Ihre Laufbahn ist auch von der familiären Erinnerung geprägt. Ihr Großvater und ihr Vater wurden vom Frankismus betroffen, wurden hingerichtet und waren am antifrankistischen Kampf beteiligt. Dieses familiäre Erbe steht im Kontrast zu den persönlichen Erfahrungen, die ihre heutige Wahrnehmung geprägt haben.
Santaolalla betont, dass in der Eskalation von Hass und Gewalt der extremen Rechten, die sie täglich erlebt, die Tatsache, dass sie eine Frau ist, schwerer wiegt als die Tatsache, dass sie links ist. Diese Aussage unterstreicht die Überschneidung von Geschlecht und Ideologie in ihrer Erfahrung von Belästigung und Gewalt.




