Die Beratungen im Mordprozess gegen Lindsay Clancy in den USA erreichten einen entscheidenden Punkt, als 11 der 12 Geschworenen sich einig waren, sie nicht zu verurteilen. Ein einzelner Geschworener hielt jedoch eine gegenteilige Position zum Freispruch aufrecht. Die Geschworenenvorsitzende Roni Carlson erklärte in einem Interview mit dem Sender NBC10 in Boston, das am Dienstag ausgestrahlt wurde, dass dieser Geschworene schließlich zugab, dass er begründete Zweifel an den Anklagepunkten hatte.
Den Anweisungen des zuständigen Richters zufolge hätten die Geschworenen Clancy freisprechen sollen, falls sie nach Prüfung aller Beweise dennoch begründete Zweifel an den Anklagepunkten hätten. Der Fall betrifft Lindsay Clancy, eine Mutter, die beschuldigt wird, ihre drei Kinder getötet zu haben. Neben der Geschworenenvorsitzenden wird auch der einzelne Geschworene, der den Freispruch blockierte, als zentrale Figur in den Beratungen erwähnt. Der Artikel war exklusiv für Abonnenten, mit vollem Zugang gegen Registrierung über den Artikel-Link verfügbar.




