Joseph Weiler, Professor für Europarecht an der New York University und Harvard, besuchte Lissabon, um an der Konferenz der European Law Unbound Society teilzunehmen, die von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Katholischen Universität Portugals organisiert wurde. Während seines Besuchs sprach er mit Dinheiro Vivo über verschiedene Themen im Zusammenhang mit der europäischen Identität.
Weiler bot eine provokante Analyse der aktuellen Situation des Christentums in Europa und erklärte, dass der Kontinent vor 20 Jahren in einer „Christophobie" lebte, während er heute mit einer „christlichen Amnesie" konfrontiert ist. Diese Beobachtung entsteht im Kontext einer umfassenderen Analyse über die europäische Identität und Werte.
In Bezug auf die transatlantischen Beziehungen diskutierte Weiler die Beziehung zwischen Europa und den Vereinigten Staaten und ging auch auf die Figur von Donald Trump ein. Laut dem Professor könnte Trump eine positive Auswirkung haben, indem er den Zusammenhalt zwischen den Mitgliedsländern der Europäischen Union fördert, durch eine Art vereinigende Wirkung angesichts seiner Politik.



