Der sozialistische Führer kritisierte die vom Ministerrat genehmigte Regierungsmaßnahme, die die Verlängerung der Agrardieselbeihilfen bis Ende des Jahres vorsieht. José Luís Carneiro betrachtete diese Maßnahme als "mit einer Hand geben und mit beiden wegnehmen" und drückte damit seine Ablehnung gegenüber der Regierungsinitiative aus.
Die geschätzten Kosten für diese Maßnahme belaufen sich auf 15 Millionen Euro. Die Unterstützung für Agrardiesel ist Teil eines umfassenderen Hilfspakets der Exekutive, das auch Hilfen für den Fischereisektor umfasst.
Die Position des sozialistischen Führers ergibt sich vor dem Hintergrund der Debatte über die Agrarpolitik und ihre Auswirkungen auf die Erzeuger. Carneiros Kritik deutet darauf hin, dass seiner Meinung nach die vom Kabinett gewährten Vorteile unzureichend sind oder durch andere Maßnahmen ausgeglichen werden, die dem Sektor schaden.




