Der Artikel „E depois do PRR?" ist ein Editorial von Nuno Reis, Direktor der Zeitung „Voz das Misericórdias", der die Notwendigkeit einer Reflexion über die Umsetzungsquoten des Plano de Recuperação e Resiliência (PRR) und über das laufende Management dieses Programms in der öffentlichen Verwaltung anspricht.
Der Autor hebt die entscheidende Rolle der Santas Casas und Misericórdias bei der Erweiterung des Netzes der integrierten Langzeitpflege und der Zunahme von Kinderkrippen hervor und warnt davor, einem Sozialsektor, der bereits Handlungsfähigkeit unter Beweis gestellt hat, „die Flügel zu stutzen". Auf dem jüngsten Nationalkongress der Misericórdias wurde ein Alarmruf geteilt über die Notwendigkeit, den sozialen Institutionen die direkte Förderfähigkeit für europäische und nationale Ausschreibungen zu ermöglichen, um ein Erbe zu bewahren, das den Gemeinschaften gehört, denen sie dienen.
Der Artikel warnt vor der administrativen Auf imposition von Filtern, die die Rolle der Koordinierungskommissionen oder Zwischenkommunalen Gemeinschaften verschärfen könnten, und ist der Ansicht, dass dies das Gleichgewicht noch weiter in die falsche Richtung kippen würde. Der Autor vertritt die Auffassung, dass man auf alle zählen muss, einschließlich der Misericórdias, um die zukünftigen Herausforderungen zu bewältigen.
Die im Artikel zitierte Carta Social 2024 bestätigt, dass die Bemühungen zur Unterstützung älterer Menschen nicht ausreichen. Das beschleunigte Wachstum der Bevölkerung ab 65 Jahren hat das Wachstum der Abdeckungsrate von Einrichtungen wie Pflegeheimen, mobilen Pflegediensten und Tageszentren eingeschränkt. Nuno Reis kommt zu dem Schluss, dass die Einbindung des Sozialsektors als Träger öffentlicher Dienste und gleichberechtigter Partner grundlegend ist, um mehr und bessere Lösungen für die alternde Bevölkerung zu gewährleisten.




