Die Assembleia da República lehnte den Misstrauensantrag gegen die Regierung ab, eine Entscheidung, die es dem Abgeordneten Francisco Figueira zufolge ermöglicht, die politische Stabilität zu bewahren und einen neuen Zyklus der Instabilität und vorgezogener Wahlen zu vermeiden. Der Parlamentarier, gewählt für Évora, ist der Ansicht, dass das Ergebnis eine Ablehnung des „permanenten Wahlfiebers" darstellt, und vertritt die Auffassung, dass eine Abfolge von Wahlen nicht zur Lösung der konkreten Probleme beiträgt, mit denen die Portugiesen konfrontiert sind. Francisco Figueira erinnert daran, dass die Portugiesen in den letzten sieben Jahren viermal zu Parlamentswahlen an die Urnen gerufen wurden, was im Durchschnitt einer Wahl alle anderthalb Jahre entspricht, und dass das Land vier Regierungen hatte, deren Amtszeit jeweils weniger als zwei Jahre betrug.
Im Anschluss an die Ablehnung des Misstrauensantrags hebt Francisco Figueira zwei vom Kabinett angekündigte Maßnahmen mit direkter Auswirkung auf das Familieneinkommen hervor. Die erste betrifft die Gewährung einer Sonderzulage an Rentner mit monatlichen Renten bis zu 1.611,13 Euro, was eine Investition von rund 400 Millionen Euro darstellt und etwa zwei Millionen Rentner umfasst. Diese Zulage wird zusammen mit der Dezemberrente ausgezahlt.
Die zweite vom Abgeordneten genannte Maßnahme betrifft eine neue steuerliche Entlastung für die Mittelschicht durch eine Senkung der Einkommensteuer bis zur sechsten Stufe, ebenfalls mit einem geschätzten Gesamtvolumen von rund 400 Millionen Euro. Seiner Aussage nach wird die Senkung Auswirkungen auf alle Einkommensteuerpflichtigen haben, einschließlich derjenigen in höheren Stufen, aufgrund der Progressivität der Steuer. Die Auswirkung




