Der Bundesstaat São Paulo hat 30 bestätigte Masernfälle im Jahr 2026 erreicht, wie vom Gesundheitsministerium des Bundesstaates (SES-SP) am Mittwoch (9.) mitgeteilt wurde. Die beiden neuen Fälle betreffen Kinder unter zwei Jahren aus der Hauptstadt São Paulo, die im August gemeldet worden waren und deren Laborergebnisse anschließend bestätigt wurden.
Die Hauptstadt konzentriert die große Mehrheit der Fälle mit 27 Erkrankten. Die anderen drei Fälle verteilen sich auf São Bernardo do Campo mit zwei Fällen und Guarulhos mit einem Fall. Von den 30 bestätigten Patienten hatten 22 keinen Impfregistereintrag gegen Masern oder wiesen ein unvollständiges Impfschema auf.
Laut SES-SP gehören die beiden in dieser Woche bestätigten Fälle zu Übertragungsketten, die bereits identifiziert und von den epidemiologischen Überwachungsteams überwacht werden. Insgesamt werden vier Übertragungsketten im Bundesstaat beobachtet.
Das Ministerium betonte die Bedeutung der Impfung als wichtigste Präventionsmaßnahme gegen die Krankheit, insbesondere angesichts des Ausruchsszenarios.




