Die Staatsanwaltschaft hat beschlossen, das Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit der Übertragung von Germán Conti an Benfica vorläufig auszusetzen. Die Untersuchung betraf den Präsidenten von Benfica, Rui Costa, und betraf die Umstände der Verpflichtung des Spielers.
Das Verfahren war eingeleitet worden, um mögliche Unregelmäßigkeiten bei dem Transfer zu ermitteln, der Conti zum Sportverein Benfica brachte. Die Aussetzung bedeutet, dass der Fall vorerst nicht weiterverfolgt wird, aber in Zukunft wieder aufgenommen werden kann.
Rui Costa, der zum Zeitpunkt der Übertragung das Amt des Generaldirektors von Benfica innehatte, war direkt in die Ermittlungen verwickelt. Die Staatsanwaltschaft hat die spezifischen Gründe für die Aussetzung nicht bekannt gegeben.
Diese Entscheidung fällt in eine Zeit, in der Benfica mit anderen Ermittlungen bezüglich seiner sportlichen und finanziellen Verwaltung konfrontiert ist. Die Übertragung von Conti, die vor einigen Jahren stattfand, steht erneut unter dem Scrutiny der Behörden.




