Der Bischof von Funchal, D. Nuno Brás, markierte am 9. September die Feier des 53-jährigen Bestehens des Krankenhauses Dr. Nélio Mendonça auf Madeira mit einer in der Kapelle der Krankenhauseinheit gefeierten Eucharistie. Unter dem Motto „Seit 53 Jahren dem gewidmet, was am wichtigsten ist: Das Leben" wurde der Jahrestag vom Gesundheitsdienst der Autonomen Region Madeira (SESARAM, EPERAM) organisiert, in Anwesenheit der Regionalsekretärin für Gesundheit und Zivilschutz, Micaela Fonseca de Freitas, und der Vorsitzenden des Verwaltungsrates des SESARAM, Márcia Gomes.
In seiner Ansprache stellte D. Nuno Brás die Feier unter das Zeichen der Dankbarkeit und hob den Dienst hervor, den das Krankenhaus der Bevölkerung von Madeira, den Gesundheitsfachkräften und den Besuchern der Region leistet. Der Bischof brachte seine Anerkennung für die täglich in der Einheit geleistete Arbeit zum Ausdruck und dankte allen, die zur Betreuung der Kranken beitragen.
In der Predigt, ausgehend vom Wort Gottes und den Worten des heiligen Paulus, zentrierte der Bischof von Funchal seine Reflexion über das Vergehen der Zeit und die Fragilität der menschlichen Existenz und betonte, dass „das Szenario dieser Welt vergänglich ist". Für D. Nuno Brás ist das Krankenhaus genau der Ort, an dem man erkennt, dass „alles sehr kurzlebig ist", und der täglich mit dem Leben, der Krankheit, der Fragilität und dem Tod konfrontiert.
Ausgehend von den Seligpreisungen reflektierte der Bischof über den scheinbaren Widerspruch zwischen menschlichem Leid und der von Jesus verkündeten Glückseligkeit und erklärte, dass es in der Fragilität ist, dass der Mensch seine Bedingung erkennt und die Gegenwart Gottes wahrnimmt. D. Nuno Brás teilte auch eine persönliche Erfahrung im Zusammenhang mit dem Tod seiner Mutter, um den Unterschied zwischen der bleibenden Erinnerung und der christlichen Hoffnung auf das ewige Leben zu unterstreichen, und schloss damit, dass das irdische Leben vergänglich ist, aber der Glaube auf




