Ein Rechenzentrum der Meta in Odense, Dänemark, nutzt die von den Servern abgegebene Wärme, um Tausende von Häusern in der Stadt zu beheizen. Anstatt die von den Geräten erzeugte thermische Energie zu verschwenden, überträgt die Anlage diese an das lokale Fernwärmenetz, wo Wärmepumpen die Wassertemperatur auf 70 bis 75 Grad Celsius anheben.
Nahezu die gesamte in einem Rechenzentrum verbrauchte Elektrizität wird letztlich in Wärme umgewandelt, was diese Infrastrukturen zu besonders effizienten Quellen thermischer Energie macht, wenn sie in Fernwärmesysteme integriert werden. Das System in Odense ermöglicht eine Wärmeversorgung in einem bisher nie dagewesenen Umfang durch Wärmepumpen und Wärmerückgewinnungssysteme.
Dänemark hat größere Pläne, diese Lösung auszuweiten, und zeigt damit, dass das Land in der Abwärme von Rechenzentren eine bedeutende Chance für die Energiewende und die Reduzierung der mit der Raumheizung verbundenen Kohlenstoffemissionen sieht.
Eine in der Zeitschrift Sustainable Cities and Society veröffentlichte Schätzung wird im Artikel als Referenz für die Daten zur Wärmeeffizienz von Rechenzentren erwähnt, obwohl das Zitat im Text unvollständig erscheint.



