Mehr als 800 Unterschriften gegen die für die Zone Marés in Alenquer geplante Biometan-Anlage wurden am Montag in der Sitzung der Gemeindeverwaltung übergeben. José Manuel Catarino, ein Anwohner der Zone, übergab dem Verwaltungsausschuss die Petition, die nach seinen Angaben in nur 12 Tagen zusammengekommen war. Die Anwohner von Marés, Abrigada und umliegenden Gemeinden haben sich gegen das Projekt ausgesprochen und bezweifeln, ob das Straßennetz den Schwerlastverkehr bewältigen kann, sowie die potenziellen Gerüche und die Auswirkungen auf die Lebensqualität.
Die Gemeindeverwaltung von Alenquer hat im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung bereits ein negatives Gutachten zum Projekt abgegeben und dabei das Fehlen von Garantien hinsichtlich der Gerüche, die Auswirkungen auf Wohngebiete und die Erreichbarkeit hervorgehoben. Die Gemeinde vertrat die Ansicht, dass alternative Standorte mit größerem Abstand zu den Wohngebieten geprüft werden sollten. Das von der Gás da Terra mit einem angekündigten Investitionsvolumen von 20,5 Millionen Euro geförderte Projekt zielt auf die Verwertung von tierischen Abfällen und anderen landwirtschaftlichen und agroindustriellen Nebenprodukten ab und ist in einer Entfernung von etwa 500 Metern vom Ort Marés geplant.
Unter den Teilnehmern der Sitzung war Ernesto Silva,




