Die Nationale Polizei warnte über das Nationale Zentrum für Einwanderung und Grenzen (CENIF) die Grenzposten von Ceuta und Melilla um 13 Uhr am 31. Juli vor einem „extremen Kollapsrisiko". Diese Warnung wurde am zweiten Tag des massenhaften Zustroms Zehntausender Migranten ausgegeben.
Die von der spanischen Regierung deklassifizierten Dokumente zeigen, dass die Polizei Informationen sowohl aus sozialen Netzwerken als auch aus Messaging-Apps erhielt, die auf eine mögliche „Selbstorganisation von Migranten" in den Netzwerken hindeuteten.
Dieser Alarm war Teil einer Strategie zur Überwachung digitaler Kommunikation, um Migrationsbewegungen vorherzusehen. Die Situation an den Grenzen von Ceuta und Melilla war in diesem Zeitraum besonders intensiv aufgrund der großen Anzahl von Personen, die versuchten, diese zu überqueren.




