Der FC Porto hat die Zahlung von 800.000 Euro an Benfica geleistet, wie vom Adler-Verein bestätigt wurde. Dieser Betrag wurde vom Obersten Gerichtshof im Rahmen der sogenannten „E-Mail-Affäre" festgelegt.
Der Benfica bestätigte öffentlich, die Gesamtheit des gerichtlich festgelegten Betrags erhalten zu haben. Die Zahlung beendet damit diese Phase des Verfahrens, das die beiden Vereine einander gegenüberstellte.
Die E-Mail-Affäre hatte ihren Ursprung in der Veröffentlichung elektronischer Nachrichten, die vermutlich auf illegitime Weise erlangt wurden und vertrauliche Informationen über die Aktivitäten des Benfica enthielten. Das Verfahren zog sich über mehrere Jahre durch die Sport- und ordentlichen Gerichte.
Mit dieser Zahlung wird einer der längsten und medienwirksamsten Streitigkeiten des portugiesischen Fußballs abgeschlossen, an der beide rivalisierenden Vereine in langwierigen gerichtlichen Auseinandersetzungen beteiligt waren.




