Der ehemalige Bildungsminister João Costa übernahm am Mittwoch die Verantwortung für die Ergebnisse des PISA-Berichts und erklärte, dass „dies von jemandem mit Regierungsverantwortung erwartet wird". Costa erkannte öffentlich die Notwendigkeit an, für die im internationalen Vergleich vorgestellten Bildungsergebnisse Rechenschaft abzulegen.
Allerdings betonte der ehemalige Regierungsvertreter, dass die PISA-Ergebnisse auch globale Trends widerspiegeln, die über den nationalen Rahmen hinausgehen. Costa wies darauf hin, dass mehrere Länder ähnliche Herausforderungen in Bezug auf die Leistungen der Schülerinnen und Schüler bewältigen müssen, die durch diesen Bericht gemessen werden.
Der PISA-Test ist eine internationale Studie, die das Wissen und die Kompetenzen von 15-jährigen Schülerinnen und Schülern in Bereichen wie Leseverständnis, Mathematik und Naturwissenschaften bewertet. Portugal nimmt an diesem Programm der OECD teil, was Vergleiche mit anderen Ländern und die Verfolgung der Entwicklung des portugiesischen Bildungssystems im Laufe der Zeit ermöglicht.




