Quellen zufolge, die Minister André Mendonça vom Obersten Gerichtshof (STF) nahestehen, wird die Entscheidung von Minister Flávio Dino, die Versetzung des Generaldirektors der Bundespolizei, Andrei Rodrigues, auszusetzen, als "Überrumpelung" der Arbeit des Gerichtspräsidenten Edson Fachin angesehen. Die Einschätzung ist, dass Fachin bereits einen Antrag der Generalanwaltschaft (AGU) zur Aussetzung von Mendonças Entscheidung prüfte.
Minister André Mendonça hatte die präventive Versetzung des Generaldirektors der PF angeordnet, angesichts des Verdachts auf illegale Überwachung und technische Probleme in Geheimdienstberichten. Die AGU legte am Dienstag (8.) einen Antrag vor, der die einstweilige Entscheidung von Mendonça anfocht.
Der Fall lag in der Berichterstattung von Edson Fachin, der bestimmte, dass Mendonça sich zu dem Thema äußern sollte. Laut von der Publikation konsultierten Verfassungsexperten erfordert die Erzählschlacht eine schnelle Antwort von Fachin zur Klärung der Situation.
Mendonças Entscheidung, den Direktor der PF zu versetzen, wurde von Dino als schädlich für laufende Ermittlungen bezeichnet. Der Fall beinhaltet einen Streit zwischen verschiedenen Instanzen des STF darüber, wer für die Entscheidung über die Beibehaltung oder Versetzung des Direktors der Bundespolizei zuständig ist.




