Die Guarda Nacional Republicana hat zwischen dem 28. August und dem 3. September 278 Verstöße im Zusammenhang mit der unsachgemäßen Nutzung des Mobiltelefons während der Fahrt festgestellt, bei insgesamt 8.868 Straßenverkehrsverstößen, die in diesem Zeitraum im gesamten nationalen Hoheitsgebiet erfasst wurden. Neben dem Mobiltelefon identifizierte die GNR außerdem Geschwindigkeitsüberschreitungen, fehlende obligatorische periodische Prüfungen, Fahren unter Alkoholeinfluss und Fahrt ohne Versicherung.
Das Handhaben des Mobiltelefons am Steuer gilt als schwerwiegende Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße zwischen 250 und 1.250 Euro bestraft wird. Der Verstoß führt ebenfalls zum Verlust von drei Punkten in der Fahrerlaubnis und kann ein Fahrverbot zwischen einem Monat und einem Jahr zur Folge haben, das nicht nur für Anrufe gilt, sondern für jede Handhabung des Geräts während der Fahrt des Fahrzeugs.
Laut der Nationalen Straßenverkehrssicherheitsbehörde bedeutet das Ansehen des Mobiltelefons für nur drei Sekunden bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h, etwa 42 Meter ohne Beobachtung der Straße zurückzulegen. Die Behörde warnt, dass die Nutzung des Mobiltelefons das Unfallrisiko vervierfachen und die Reaktionszeit auf Hindernisse oder unerwartete Situationen erheblich verlängern kann.
Die am häufigsten erfassten Verstöße im analysierten Zeitraum waren Geschwindigkeitsüberschreitungen mit 1.325 Fällen und das Fehlen einer obligatorischen periodischen Prüfung mit 1.132 Fällen. Darüber hinaus wurden 403 Verstöße im Zusammenhang mit Alkohol, 341 wegen fehlender Versicherung und 239 wegen Fehlens oder unsachgemäßer Nutzung des Sicherheitsgurts oder von Kinderrückhaltesystemen erfasst.




