Meta lancierte Muse, einen persönlichen KI-Assistenten, der vom Unternehmen von Mark Zuckerberg als „sicher, privat und breit zugänglich" beschrieben wird. Der von Grund auf von dem Technologieunternehmen entwickelte Assistent beschränkt sich nicht darauf, Nutzerfragen zu beantworten, sondern greift proaktiv in Aufgaben ein, die sie erledigen möchten – vom Senden von E-Mails bis zur Buchung von Reisen – durch personalisierte Pläne, Koordination von Ressourcen und autonome Arbeit.
Muse funktioniert über die Muse Secure VM, eine dedizierte virtuelle Maschine, die den Assistenten und die Nutzerdaten hostet. Meta plant außerdem, noch in diesem Jahr die MuseConfidentialVM auf den Markt zu bringen, bei der die gesamte virtuelle Maschine mit einem Schlüssel verschlüsselt wird, auf den nur der Nutzer Zugriff hat, sodass selbst Meta keinen Zugriff auf die Daten hat. Der Assistent wird von Muse Spark angetrieben, das als das fortschrittlichste KI-Modell des Unternehmens bis heute beschrieben wird.
Die Begeisterung der Investoren ließ die Meta-Aktien an der Wall Street um fast 7% in die Höhe schnellen und auf 656,20 Dollar steigen – den höchsten Wert seit Mitte Juli. Muse wird zunächst nur in den Vereinigten Staaten für iOS, Android und über die Website muse.ai verfügbar gemacht, mit Plänen zur Erweiterung auf Metas KI-Brillen. Der Service ist für die meisten Funktionen kostenlos, mit Abonnementoptionen für Nutzer, die mehr Funktionen wünschen.




