Die Universität Évora wird einen neuen Vorschlag für die Einrichtung des Integrierten Masterstudiengangs Medizin bei der Agentur für Bewertung und Akkreditierung im Hochschulwesen (A3ES) einreichen. Der Rector António Candeias teilte mit, dass die Einrichtung den Studiengang umstrukturiert und Partnerschaften eingeht, um die Nachhaltigkeit des Programms zu gewährleisten. Es wird ebenfalls eine Arbeitsgruppe sowie eine strategische Begleitgruppe gebildet, um das Projekt zu überarbeiten.
Dies ist der dritte Versuch der Akademie aus dem Alentejo, den Medizinstudiengang einzurichten, da zwei frühere Vorschläge von der A3ES abgelehnt wurden. Die Entscheidung über die zweite Ablehnung wurde am 13. April dieses Jahres veröffentlicht, der eine Beschlussfassung vom 25. Februar vorausging, die die Akkreditierung des Studiengangs zurückwies.
Die A3ES begründete die Ablehnung mit dem negativen Gutachten der Ärztekammer und identifizierte vier Hauptprobleme: Die Nachhaltigkeit des Programms war kurz- und langfristig in Bezug auf Infrastrukturen, Personal und Finanzen ungewiss; das Lehrkörper war unzureichend und ungleichmäßig qualifiziert; es mangelte an wesentlichen Infrastrukturen, insbesondere einem vollständig funktionsfähigen zentralen Universitätskrankenhaus; und die vorgeschlagenen Einrichtungen für klinische Simulation waren unzureichend.
Der Rector äußerte die Hoffnung, dass die neue, kohärentere und besser auf die Herausforderungen des Lehrens und der Region abgestimmte Bewerbung von der Agentur und den Gutachtern positiv bewertet wird. "Ich bin davon überzeugt, dass wir erfolgreich sein werden", erklärte António Candeias.




