Der brasilianische Langspielfilm "Remanente: Voltagem", der Preise beim Festival von Gramado erhielt, wird am 11. September in Lissabon seine internationale Premiere feiern und beim MOTELX gezeigt, einem Festival, das sich dem Horror-Genre in der portugiesischen Hauptstadt widmet. Der Film bringt ein visuelles Konzept mit, das praktische Effekte in einer Zeit aufwertet, in der künstliche Intelligenz einen großen Teil der zeitgenössischen Filmproduktion dominiert.
Die Regisseure Kapel Furman und Ricardo Oliva gaben dem PÚBLICO Brasil ein Interview, um über die ästhetische Wahl des Films zu sprechen. In einem Gespräch über den kreativen Prozess betonten beide die Relevanz der Verwendung praktischer Effekte als fundamentalen Bestandteil der visuellen Identität des Werks, das sich von Produktionen unterscheidet, die hauptsächlich auf digitale Ressourcen angewiesen sind.
Die Filmemacher betonten das Vergnügen, das sie in der inhärenten Unvollkommenheit praktischer Effekte finden, und betrachteten diese Elemente nicht als Einschränkungen, sondern als Qualitäten, die Authentizität und Einzigartigkeit dem Endergebnis verleihen. Dieser Ansatz stellt eine künstlerische Aussage angesichts des aktuellen technologischen Szenarios dar, in dem KI eine zunehmende Rolle in audiovisuellen Produktionen spielt.




