Experten sind der Meinung, dass das Bezahlen mit der Bankkarte zu höheren Ausgaben im Vergleich zur Zahlung mit physischem Bargeld führen kann. Dieser Schluss ergibt sich aus einer wissenschaftlichen Analyse, die 2024 veröffentlicht wurde und die jahrzehntelange Forschung über die Beziehung zwischen Zahlungsmitteln und dem Verbraucherverhalten zusammenfasst. Die im Journal of Retailing veröffentlichte Studie vereinte 71 wissenschaftliche Arbeiten aus 17 Ländern mit Daten von mehr als 11.000 Teilnehmern. Die Forschung wurde von Lachlan Schomburgk, Alex Belli und Arvid Hoffmann von den Universitäten Adelaide und Melbourne in Australien durchgeführt.
Die Ergebnisse zeigen einen kleinen, aber statistisch signifikanten Effekt: Im Durchschnitt geben Verbraucher mehr aus, wenn sie bargeldlose Zahlungsmittel verwenden, als wenn sie Banknoten und Münzen übergeben. Die Analyse umfasst verschiedene Formen der bargeldlosen Zahlung, einschließlich Debitkarten, und beschränkt sich nicht nur auf Kreditkarten. Die Forscher erklären, dass die physische Übergabe von Geld die Ausgabe sichtbarer und spürbarer macht, ein Phänomen,




