Die Eltern eines Kindes, das 2021 in Leiria starb, reichen nun eine Zivilklage gegen den Staat ein und fordern fast 500.000 Euro für den Tod ihres Sohnes. Das Kind starb infolge des Umstürzens eines Fußballtors während des Sportunterrichts.
Der Vorfall ereignete sich vor etwa vier Jahren, als der Schüler von einem Tor getroffen wurde, das während des Unterrichts umkippte. Dieses tragische Ereignis führte zu einem Strafverfahren gegen den verantwortlichen Lehrer.
Im Jahr 2025 wurde der Lehrer wegen fahrlässiger Tötung zu einem Jahr und zwei Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Das Strafurteil erkannte die Verantwortung des Lehrers für den Unfall an, der den Tod des Schülers verursachte.
In der nun eingereichten Zivilklage fordern die Eltern eine erhebliche finanzielle Entschädigung in Höhe von rund 500.000 Euro für die vielfältigen Schäden durch den Verlust ihres Sohnes. Das Verfahren läuft parallel zu den rechtlichen Konsequenzen, die bereits gegen den Lehrer verhängt wurden.




