Brüssel erklärte heute, dass Ferienwohnungen Teil des Problems der Wohnungskrise seien, die die Europäische Union betrifft. Der EU-Kommissar für Wohnungswesen bezog sich mit dieser Aussage speziell auf Städte wie Lissabon.
Diese Position steht im Zusammenhang mit einer breiteren Debatte über den Mangel an bezahlbarem Wohnraum in den wichtigsten europäischen Städten, wo das Wachstum des Kurzzeitmietmarktes als ein Faktor genannt wird, der zu steigenden Immobilienpreisen beiträgt.
Städte wie Lissabon haben begonnen, Maßnahmen zur Regulierung des Ferienwohnungssektors zu ergreifen, in dem Bemühen, die Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt mit der Bedeutung des Tourismus für die lokale Wirtschaft in Einklang zu bringen.
Die Europäische Kommission hält somit an ihrer Position fest, dass das Wachstum von Ferienwohnungen zur Verschärfung der Probleme beim Zugang zu Wohnraum in den beliebtesten europäischen Städten beiträgt.




