Das brasilianische KI-Startup-Unternehmen Pax hat eine Plattform entwickelt, die es Streifenpolizisten ermöglicht, mit natürlicher Sprache nach Fahrzeugmerkmalen zu suchen. Anstatt sich nur auf Kennzeichenlesung oder Gesichtserkennung zu verlassen, funktioniert das System anhand von Beschreibungen, die von Opfern gemacht werden, wie Autofarbe, Aufkleber, Beulen und sichtbare Gegenstände. Diese Informationen werden mit dem bestehenden Kameranetzwerk im Bundesstaat verknüpft.
Die Technologie verknüpft die in den Kameras gefundenen Daten mit Anzeigen und offenen Haftbefehlen. Wenn das System ein übereinstimmendes Fahrzeug identifiziert, löst der Polizist einen Alarm aus und benachrichtigt das nächste Team, um die Intervention durchzuführen. Das Ziel ist es, als digitale Assistentin bei der Lösung von Fällen der öffentlichen Sicherheit zu fungieren.
Laut dem Artikel wurden im vergangenen Jahr über 5.000 Fälle mit Hilfe der Pax-Plattform gelöst, zusammengerechnet über alle Programme, in denen das Unternehmen tätig ist. Das Unternehmen präsentiert diese Technologie als eine neue Generation von Werkzeugen für die öffentliche Sicherheit und unterscheidet sich von früheren Generationen dadurch, dass sie sich nicht ausschließlich auf Kennzeichenlesung oder Gesichtserkennung verlässt.
