Die Geschäftsführung des Hotel Cascais Miragem hat einen Prozess des kollektiven Stellenabbaus eingeleitet, der 142 festangestellte Arbeitnehmer und 35 befristet beschäftigte Arbeitnehmer umfasst, insgesamt fast 180 Personen. Diese Information wurde am Mittwoch, den 9. September, von der Gewerkschaft der Arbeiter in der Industrie der Hotellerie, des Tourismus, der Gastronomie und ähnlicher Bereiche des Südens mitgeteilt.
Die Entscheidung erfolgt im Anschluss an eine Investition von etwa 80 Millionen Euro in die Renovierung des Hotel Cascais Miragem Health & SPA. Die Gewerkschaft betrachtet es als inakzeptabel, dass ein Projekt dieser Größenordnung auf Kosten der Arbeitnehmer verwirklicht wird, die jahrelang den Betrieb und die Qualität des Hotels sichergestellt haben.
Die Gewerkschaft und die Arbeitnehmer legten der Geschäftsführung verschiedene Vorschläge und Alternativen vor, um den kollektiven Stellenabbau zu vermeiden oder dessen Auswirkungen zu verringern, aber die Geschäftsführung lehnte alle vorgeschlagenen Lösungen ab und entschied sich, mit den Entlassungen fortzufahren, und versucht, die mit den Renovierungsarbeiten verbundenen Kosten den Arbeitnehmern und der Sozialversicherung aufzuerlegen.
Die Gewerkschaft vertritt die Auffassung, dass der kollektive Stellenabbau keine rechtliche Grundlage hat, da die Voraussetzungen des Artikels 359 des Arbeitsgesetzbuches nicht erfüllt sind, und dass es sich um eine verhüllte Entlassung ohne berechtigten Grund handelt. Angesichts dieser Situation appelliert die Gewerkschaft an die betroffenen Arbeitnehmer, die Entlassungen gerichtlich anzufechten, und garantiert allen Mitgliedern volle rechtliche Unterstützung.




