Lina Pereira, Präsidentin der JPP, beendete die parlamentarischen Sitzungen zum Thema Fähre und territorialer Kontinuität mit Kritik an der Regierung. Die Parteichefin vertrat die Ansicht, dass die Exekutive die maritime Verbindung zwischen Madeira und dem Festland nicht als Priorität betrachtet.
Während ihrer Rede verteidigte Lina Pereira, dass die Verbindung als Frage des öffentlichen Dienstes und des gemeinschaftlichen Interesses analysiert werden sollte, nicht nur nach Kriterien der kommerziellen Rentabilität bewertet werden sollte. Diese Position spiegelt die Perspektive der JPP auf die Bedeutung der Konnektivität für die autonome Region wider.
Die Präsidentin der JPP äußerte zudem, dass die vorgestellte Machbarkeitsstudie nicht die Undurchführbarkeit der Verbindung demonstriert, sondern lediglich deren mangelnde kommerzielle Rentabilität in den sechs definierten Szenarien. Diese Analyse untermauert die Argumentation der Partei gegen die Regierungsentscheidung.
Lina Pereira versprach, den Druck auf die Exekutive aufrechtzuerhalten und weiterhin für die Aufrechterhaltung und Aufwertung der Fährverbindung zwischen Madeira und dem portugiesischen Festland zu kämpfen.



