Der Prozess zur Verstärkung des Wasserversorgungssystems in der Gemeinde Aljustrel wurde durch die Veröffentlichung einer Dienstbarkeitsregelung im Diário da República vorangebracht, die es der Águas Públicas do Alentejo (AgdA) ermöglicht, eine neue Rohrleitung im Untergrund zu verlegen. Die Dienstbarkeit umfasst 40 Parzellen, davon 39 in der União das Freguesias de Aljustrel e Rio de Moinhos und eine in der Gemeinde Messejana, mit einer Gesamtfläche von 14.612,50 Quadratmetern. Der Dienstbarkeitsstreifen ist drei Meter breit und dient der Verlegung der Rohrleitung sowie zukünftigen Wartungsarbeiten.
Die Baumaßnahme stellt eine Investition von etwa 1,57 Millionen Euro dar und hat eine geplante Ausführungsfrist von 365 Tagen. Das Projekt umfasst den Austausch von Rohrleitungen, die Sanierung von zwei Reservoirs und die Schaffung neuer Verbindungen zwischen Infrastrukturen des Versorgungssystems. Ziel ist es, bestehende Schwachstellen im Netz zu reduzieren und die Reaktionsfähigkeit bei Störungen, Wartungsarbeiten oder anderen Ereignissen zu verbessern, die die Wasserversorgung beeinträchtigen könnten.
Der Betrieb ist in einen Antrag an das Programm Alentejo 2030 eingebettet, mit einer vorgesehenen Kofinanzierungsrate von 85%. Gemäß den dem Projekt beigefügten Informationen soll die Maßnahme direkt rund 6.800 Einwohner der Gemeinde Aljustrel zugutekommen. Die Schaffung neuer Verbindungen zwischen Komponenten des Systems wird eine höhere Redundanz des Netzes ermöglichen und alternative Betriebsmöglichkeiten bieten, wenn eine Infrastruktur gewartet werden muss.
Die Veröffentlichung der Dienstbarkeitsregelung stellt einen wesentlichen administrativen Schritt für die Umsetzung der Investition dar und legt die rechtlichen Bedingungen für die Nutzung der von der Rohrleitung durchquerten Grundstücke fest. Die AgdA gibt an, dass diese Entscheidung einen Fortschritt im erforderlichen Verfahren zur Ausführung der Infrastruktur zur Verstärkung der Wasserversorgung in der Gemeinde darstellt.




