Die Börse von Lissabon verhandelt zur Mittagszeit im negativen Terrain, wobei der PSI um 0,31% auf 9.450,88 Punkte fällt, in Übereinstimmung mit der negativen Stimmung der wichtigsten europäischen Indizes. Der CAC40 verliert 1,72%, der DAX fällt um 1,48% und der Ibex35 gibt um 0,30% nach. Zu den größten Rückgängen in Lissabon gehören Ibersol mit 1,87%, BCP mit 1,76%, Mota-Engil mit 1,38% und Jerónimo Martins mit 1,25%. In umgekehrter Richtung steigt Galp um 1,19%, Navigator gewinnt 0,50% und EDP legt um 0,34% zu.
Der Marktanalyst vom Millennium Investment Banking, Ramiro Loureiro, erklärt, dass die europäischen Börsen durch den Anstieg der Ölpreise aufgrund der Verschärfung der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten beeinflusst werden. Zusätzlich stiegen die Erzeugerpreise in China stärker als erwartet und die Kerninflation stieg zum ersten Mal seit vier Monaten, was Befürchtungen einer größeren Aggressivität in der Geldpolitik der Zentralbanken erzeugt, wobei der Markt einen Zinsschritt von 25 Basispunkten für die Eurozone antizipiert.
Auf dem Ölmarkt gewinnt der WTI 2,40% auf 95,25 Dollar pro Barrel und der Brent steigt um 2,87% auf 100,74 Dollar. Der Euro wertet um 0,04% gegenüber dem Dollar auf und notiert bei 1,1628 Dollar. Das Erdgas fällt um 0,96% auf 2,888 Dollar.




