Die Justizministerin hat heute öffentlich die Schwierigkeiten anerkannt, mit denen die portugiesischen Gefängnisse konfrontiert sind, in einer Zeit, in der das Strafvollzugssystem mit einer schweren Überbelegung kämpft. Die Zahl der Häftlinge übersteigt 13.700, was einen signifikanten Anstieg gegenüber der installierten Kapazität darstellt.
Der Bericht über die Todesfälle in den Gefängnissen ist besonders besorgniserregend, mit 55 Todesfällen, die allein in diesem Jahr verzeichnet wurden. Diese Zahlen verdeutlichen die prekären Bedingungen und die Risiken, denen Häftlinge und Fachkräfte in den Gefängnissen täglich ausgesetzt sind.
Die Regierungsvertreterin bekräftigte erneut, dass ein Flügel der Haftanstalt Lissabon noch in diesem Jahr geschlossen wird. Dieses Versprechen steht im Zusammenhang mit einem umfassenderen Plan zur Lösung der strukturellen Probleme des portugiesischen Strafvollzugssystems.
Die Situation in den portugiesischen Gefängnissen ist zunehmend Gegenstand der Besorgnis von Menschenrechtsorganisationen und Einrichtungen, die das Justizsystem überwachen, die auf die dringende Notwendigkeit konkreter Lösungen hinweisen.



