Guimarães beherbergt vom 8. bis 10. September das 8. Nationale Treffen zur urbanen Reinigung (ENLU) im MitPenha-Raum. Die Veranstaltung wird von der Associação Limpeza Urbana (ALU) organisiert und ist Teil des Programms Guimarães 26 – Europäische Grüne Hauptstadt. Sie versammelt Kommunalpolitiker, kommunale Fachkräfte, Unternehmen des Sektors und Experten, um Themen wie die Verwaltung des öffentlichen Raums, Grünflächen, Strände und Umweltüberwachung zu diskutieren.
In der Eröffnungssitzung vertrat der Umweltstadtrat Alberto Martins die Ansicht, dass das Thema des Treffens, „[De]konstruire die Zukunft", eine Infragestellung der aktuellen Entwicklungsmodelle impliziert, und verband die urbane Reinigung mit öffentlicher Gesundheit, Lebensqualität und Bürgersinn. Der Kommunalpolitiker erinnerte auch an das Ziel von Guimarães, bis 2050 eine „Stadt eines einzigen Planeten" zu werden.
Die Präsidentin der ALU, Ana Raimundo, forderte die Teilnehmer heraus, die Antworten auf die Probleme der urbanen Reinigung zu überdenken, und vertrat die Ansicht, dass dieser Sektor nicht nur von mehr Mitteln oder Technologie abhängt, sondern auch von einer Veränderung des Verhaltens. Der Umweltstaatssekretär João Manuel Esteves nahm per Video teil und erinnerte an die Estratégia Terra Mais, die eine Investition von etwa 2,3 Milliarden Euro in die Transformation des Abfallsektors in Portugal vorsieht.
Während des Treffens werden Projekte der Stadt Guimarães vorgestellt, wie das Laboratório da Paisagem und die Vitrus Ambiente, sowie Konzepte wie die „Stadt der 15 Minuten" und Werkzeuge wie der Metrominuto. Das Programm umfasst auch eine Schnitzeljagd, um das Erbe von Guimarães bekannt zu machen, das zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört.
![„[De]konstruire die Zukunft": 8. Nationales Treffen zur urbanen Reinigung in Guimarães](https://cdn.pixabay.com/photo/2019/02/19/08/06/futuro-4006249_640.jpg)



